Lektorat Concisum

Sprache & Stil

Lektorat – Tipps und Tricks

Feedback umsetzen

Kommentare einarbeiten leicht gemacht Sie haben Ihren Text zur Korrektur eingereicht und Ihnen liegt nunmehr die korrigierte Fassung vor. Wenn Sie ein Lektorat gewählt haben, enthält Ihr Dokument neben den Korrekturen im Text höchstwahrscheinlich auch einige Kommentare. Wie Sie die darin enthaltenen Hinweise am schnellsten und sichersten in Ihren Text

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Korrekturen einarbeiten

Korrekturen einarbeiten leicht gemacht Sie haben Ihren Text zur Korrektur eingereicht und Ihnen liegt nunmehr die lektorierte Fassung vor. Wie geht es jetzt weiter? Zum Einsehen und Einarbeiten der Korrekturen haben Sie prinzipiell drei Möglichkeiten. Welche Sie nutzen, hängt unter anderem davon ab, wie viel Zeit Ihnen zur Verfügung steht

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Warum Concisum?

Kriterien für ein seriöses Wissenschaftslektorat Die Berufsbezeichnung des Lektors ist in Deutschland nicht geschützt. Das hat wesentliche Konsequenzen für den Markt im freien Lektorat. Eine positive Folge dieser fehlenden Regulierung ist, dass sich beispielsweise eine sprachbegabte Juristin mit Faible für die Textarbeit als Lektorin selbständig machen kann. Ein wesentlicher Nachteil

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Wörter und Zeichen zählen in Word

Wie viele Wörter und Zeichen hat mein Text? Um den Umfang von Texten unabhängig von Schriftart, Formatierung usw. einschätzen zu können, ist es hilfreich, die Anzahl der Wörter oder Zeichen zu kennen. Das gilt nicht nur im Lektoratsbereich, wo die Normseite (1500 Zeichen) oder die Wörterzahl die Grundlage der Leistungsabrechnung

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Grammatik

Ausklammerung

Mehrteilige Prädikate Viele Verbformen sind im Deutschen aus mehreren Wörtern zusammengesetzt. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich. So besteht z. B. der Satz „Ich habe gelesen“ im Lateinischen und im Griechischen je aus nur einem Wort: legi  bzw. ἀνέγνων. Dass im Deutschen gewisse Verbformen durch Hinzunahme von Hilfsverben (sein, haben, werden) oder Modalverben (können,

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Dessen – deren – derer

Bei diesen Pronomen handelt es sich um Genitivformen der Demonstrativpronomen „dieser“, „diese“ und „dieses“ bzw. der Relativpronomen „welcher“, „welche“ und „welches“, die immer dann verwendet werden, wenn das Pronomen allein steht (also substantivisch gebraucht ist).Unsicherheit besteht zum einen bezüglich der Flexion und zum anderen bezüglich der Verwendung im Satz. Die Formen „dessen – deren

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Eigennamen und Gattungs­bezeichnungen

Was sind Eigennamen? Substantive lassen sich in Eigennamen und Gattungsbezeichnungen (Appellative) einteilen. Erstere bezeichnen das Gemeinte als etwas Einmaliges, Individuelles (eindeutige Referenz), Letztere dagegen als Teil einer Menge aus ähnlichen Dingen, Begriffen usw. Das klingt kompliziert, ist aber anhand von Beispielen leicht einzusehen. Carl Gustav Jung war Psychiater. „Carl Gustav Jung“

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Imperative

Was sind Imperative und wie bildet man sie richtig? Der Imperativ (von lat. imperare = befehlen) ist die Befehlsform des Verbs. Im Deutschen gibt es den Imperativ Singular („Geh!“) und den Imperativ Plural („Geht!“). Ersterer richtet sich an eine direkt angesprochene Person (2. Person Sg.), Letzterer an mehrere direkt angesprochene

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KNG-Kongruenz

Was ist eigentlich KNG-Kongruenz? KNG-Kongruenz bedeutet die grammatische Übereinstimmung in Kasus (Fall), Numerus (Zahl) und Genus (Geschlecht). Diese Kategorien sind für die Wortarten Substantiv, Artikel, Adjektiv/Partizip, Pronomen und Zahlwort relevant. Wenn sich Wörter aus diesen Wortarten aufeinander beziehen, wird dies in den meisten Sprachen anhand einer übereinstimmenden Flexionsendung sichtbar – bei dieser Übereinstimmung spricht

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Reflexive Verben und das Passiv

Transitiv und reflexiv Verben, die ein Akkusativobjekt (Frage: wen oder was?) haben können, bezeichnet man als transitiv (von lat. transire = übergehen), weil die Handlung des Subjekts auf das Objekt „übergeht“. Ein Beispiel ist „waschen“: Ich wasche [wen oder was?] die Wäsche. Alle transitiven Verben können sich aber – zumindest theoretisch – auch auf das Subjekt

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Rechtschreibung

Adjektive – groß oder klein?

Grundregel: Kleinschreibung Die Grundregel lautet, dass man Adjektive und Partizipien kleinschreibt: Ein großes Haus bietet Platz für Krempel. Die Garage ist geräumig. Die sengende Hitze bekam ihm nicht. Der Vormieter ist kürzlich verstorben. Aber nicht immer.Zum Glück sind die Fälle, in denen man großschreibt, überschaubar. Großschreibung bei Substantivierung Großgeschrieben wird, wenn das Adjektiv oder Partizip substantiviert

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Anglizismen richtig schreiben

Fremdwörter aus dem Englischen Die Anglisierung der deutschen Sprache schreitet unaufhaltsam voran. Zwar wurden schon immer Wörter aus dem Englischen entlehnt, jedoch nie in so großer Zahl wie aktuell. Ganz unabhängig von einer stilistischen oder ästhetischen Beurteilung dieser Entwicklung gehen damit orthographisch-grammatische Schwierigkeiten einher – insbesondere bei sogenannten Komposita (Zusammensetzungen). Generell gibt

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Schreibweise von Zahlen

Zahlwort oder Ziffer – Was ist richtig? Zur Schreibweise von Zahlen gibt es unterschiedliche Konventionen, die nicht selten miteinander in Konflikt geraten. Die Entscheidung, ob Zahlwort („drei“) oder Ziffer („3“) gewählt werden sollte, ist daher mitunter nicht einfach. Dennoch gibt es einige Grundregeln, die in wissenschaftlichen Arbeiten und Sachtexten beachtet

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Stil und Ausdruck

Alea iacta est …

Redewendungen sind gut – aber passen sie auch? Metaphorische Redewendungen sind ein ausgezeichnetes Mittel, um Dinge sprachlich auf den Punkt zu bringen – sogar in wissenschaftlichen Texten. Ein Bild sagt eben oft mehr als tausend Worte. Entscheidend ist allerdings, dass die Metapher passt. Und das ist gar nicht so einfach.

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Anglizismen – Pro und Kontra

Fremdwörter und Sprachpurismus Über einen angemessenen Umgang mit Fremdwörtern wird seit jeher gestritten und Sprachpuristen kämpfen (nicht nur in Deutschland) seit jeher für den „Erhalt“ einer vermeintlich unverfälschten Nationalsprache – allerdings vergeblich. Denn Sprachreinheit ist ein absurdes Konstrukt; das zeigt die Sprachgeschichte. Wie in den meisten Bereichen gilt auch hier der Wahlspruch

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Anthropomorphismus

Personalisierung und Anthropomorphismus Als Personalisierung oder Anthropomorphismus (gr. ἄνθρωπος = „Mensch“ und μορφή = „Gestalt“) bezeichnet man die Übertragung menschlicher Zustände oder Handlungen auf unbelebte Gegenstände oder Abstrakta (z. B. die Sonne lacht, der Himmel weint). Je nach Kontext ist der Anthropomorphismus ein nützliches Stilmittel zur Verknappung von Sachtexten oder ein Stilfehler. Sehen wir

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Der Konjunktiv in wissenschaftlichen Arbeiten

Einleitung Zum Konjunktiv in wissenschaftlichen Arbeiten könnte eine ganze Monografie geschrieben werden – und das wäre angesichts der ungeheuren Verwirrung, die in Bezug auf dieses Thema besteht, vielleicht auch nötig. Lassen wir aber die Kirche vorerst im Dorf und sehen wir uns die häufigsten Probleme an. Was ist ein Konjunktiv

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Metaphern

Was ist eine Metapher? Als Metapher bezeichnet man die Übertragung der eigentlichen Bedeutung eines Wortes oder einer Wendung auf einen anderen Bereich (gr. μεταφέρειν = „übertragen“). Aus der wörtlichen Bedeutung wird so eine übertragene, metaphorische. Der Übertragung liegt in der Regel eine bildliche Vorstellung zugrunde, die eine Analogie ermöglicht. Durch Vergleich mit dem menschlichen Rücken wird die

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Nominalstil

Was versteht man unter „Nominalstil“? Der sogenannte Nominalstil (vereinfacht gesagt: die Verwendung von Substativen statt Verben) ist in wissenschaftlichen Arbeiten und Sachtexten beliebt. Er klingt akademisch, seriös und „offiziell“ – hat aber auch seine Tücken. Ein überzogener Nominalstil erweckt schnell den Eindruck von Papierdeutsch bzw. Beamtendeutsch, was nicht unbedingt als Auszeichnung

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Pronomen in akademischen Arbeiten

„Ich“ und „wir“ in akademischen Arbeiten?It depends … Immer wieder hört man, in akademischen Arbeiten sei es „verboten“, Pronomen der ersten Person zu verwenden, insbesondere „ich“ und „wir“. – Aber stimmt das? Wie fast immer, hängt die Antwort vom Kontext und vielen anderen Faktoren ab. Sehen wir uns die verschiedenen

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Redundanz

Was heißt Redundanz? Aus dem Wort unda (Woge, Welle) bildeten die Römer redundare mit der Bedeutung „überfließen“. Redundanz bedeutet also Überfluss, und das hört sich zunächst einmal nach etwas Gutem an, denn Überfluss ist besser als Mangel.Was im Überfluss da ist, kann aber auch schnell „überflüssig“ werden, und damit sind wir im Bereich der Sprache.

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Sprachebenen

Sprachebenen und ihre Unterschiede Sprache lässt sich in verschiedene Sprachebenen oder Varietäten unterteilen (Standardsprache, Fachsprache, Umgangssprache, Regionalsprache, Jugendsprache usw.), die sich teils überschneiden, teils aber auch klar voneinander abgegrenzt sind. Was wir standardsprachlich als Kopf oder Schädel bezeichnen, heißt in der anatomischen Fachsprache Cranium, in der Dichtersprache „Haupt“, in der saloppen Umgangs-/Jugendsprache dagegen

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Wiederholung

Die Wiederholung von Buchstaben (Lauten), Wörtern oder syntaktischen Strukturen wirkt eintönig, wenig geistreich und stört den Lesefluss. Insbesondere auffällige Wiederholungen sollte man also besser vermeiden. Wiederholungen kommen vor allem in den folgenden Bereichen vor. Alliteration Als Alliteration bezeichnet man eine Häufung von Wörtern mit demselben Anlaut. In Rhetorik und Dichtung wird dieses Stilmittel zur Erzeugung eines akustischen

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Wissenschaftlicher Stil

Was heißt eigentlich „wissenschaftlicher Stil“?Zwei zentrale Stilkriterien „Stil“ heißt im ursprünglichsten und eigentlichsten Sinne die Art und Weise, wie man schreibt. Derselbe Sachverhalt kann ganz verschieden zum Ausdruck gebracht werden – der Unterschied ist dann ein „stilistischer“. Für eine wissenschaftliche Darstellung sind zwei Stilkriterien wesentlich: Präzision und Knappheit. Präzision Nehmen

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Die häufigsten Fehler

Die häufigsten Fehler in wissenschaftlichen Texten

Auch geübten Verfasserinnen und Verfassern unterlaufen grammatische und stilistische Fehler – errare humanum est. Beim Lektorat wissenschaftlicher Arbeiten zeigt sich allerdings, dass manche Fehler überdurchschnittlich häufig und oft auch unabhängig von der generellen Schreibkompetenz der Verfasser/-innen vorkommen. Der folgende kleine Antibarbarus liefert über diese „beliebtesten“ Fehler einen Überblick. „Mehr“ oder „mehrere“? Das

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