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Der Konjunktiv beim Paraphrasieren
Steht der Konjunktiv bei »nach, gemäß, zufolge« usw.? Ein häufiger Fehler beim Paraphrasieren von Forschungspositionen ist es, den Konjunktiv zu setzen, wo er unnötig oder sogar falsch ist. Das passiert meist im Zusammenhang mit Präpositionen wie »nach«, »gemäß«, »laut«, Postpositionen
Dieser, diese, dieses …
Von überflüssigen Demonstrativpronomen https://concisum.de/wp-content/uploads/2025/01/dieser-diese-dieses.mp4 Demonstrativpronomen sind spitze!Sie gehören zu den leistungsfähigsten Platzhaltern der deutschen Sprache. Umso besser, dass es gleich mehrere davon gibt, mit denen man in langen Sätzen eindeutige Bezüge herstellen kann: dieser, jener, derselbe, derjenige usw. ABER: Wenn
KI und Wissenschaft – Passt das zusammen?
ChatGPT und wissenschaftliches Schreiben Mein Fazit nach 3 Monaten Nutzung Man muss nicht auf jeden Zug aufspringen, der gerade vorüberfährt, auch wenn der Lokführer noch so laut schreit, dass er in eine paradiesische Zukunft ohne Probleme fährt. #samaltman Als Wissenschaftler
ANOMIA
Krisis in Zeiten des Wandels Die Anomie-Theorie von Émile Durkheim Um aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen besser einordnen zu können, lohnt manchmal ein Blick in die Vergangenheit. Denn alles was gerade passiert – mag es noch so neu und beispiellos erscheinen –,
Zitieren nach Harvard und APA
Die häufigsten Fehler beim Zitieren nach Harvard und APA Das Belegen von Quellen gehört zu den ebenso lästigen wie unerlässlichen Pflichten beim wissenschaftlichen Arbeiten. Zu allem Überfluss gibt es auch noch zahllose Zitiersysteme, die von verschiedenen Fachbereichen teils unterschiedlich ausgelegt
Lange Sätze kürzen
Wie lassen sich lange Sätze vereinfachen? Lange Sätze sind schwer verständlich, wenig lesefreundlich und vor allem fast immer unnötig. Trotzdem gehen manchmal die Gäule mit uns durch und wir finden beim Formulieren kein Ende. Oder wir wissen einfach nicht, wie
Kultur und Wissenschaft
Die KI-Revolution
Wie LLMs, Deepfakes & Co. uns auf die falsche Fährte locken Generative KI ist die meistdiskutierte Technologie unserer Zeit. LLMs, Deepfakes und KI-generierte Stimmen erobern unseren Alltag in rasendem Tempo und lösen dabei die unterschiedlichsten Reaktionen aus: von Staunen und Begeisterung bis hin zu Ablehnung und Angst. Der Grund: KI
»Werde, der du sein musst!«
Eine Rezension zum Essayband von Hervy Oko »Es gibt in der Welt einen einzigen Weg, auf welchem niemand gehen kann, außer dir. Wohin er führt? Frage nicht, gehe ihn!« – Nietzsche Das Wort »Bestimmung« klingt in unseren Ohren etwas altmodisch.Immerhin haben wir den Glauben an eine göttliche Vorsehung längst aufgegeben.
Über die Erkenntnis
Erkenntnis – Was ist das? In der Wissenschaft geht es oft um „neue Erkenntnisse“. Aber „Erkenntnis“ – was ist das eigentlich? Oberflächlich betrachtet fällt die Antwort leicht: Ich „erkenne“ – d.h. verstehe, begreife – etwas, das mir bisher unbekannt war. Ich habe eine Einsicht gewonnen, etwas dazugelernt, weiß jetzt
Busy as usual?
Business is … Business makes the world go round. Business creates wealth and abundance. Business is fun. Business is cool. Business is where it all happens! Aber halt! Was ist Business eigentlich? Dieser Anglizismus, ohne den seit mindestens 30 Jahren gar nichts mehr geht? Holen wir doch mal die
Excel your life!
Let’s make a plan Lebensplanung ist im Trend. Junge Menschen planen bereits vor Antritt ihres Studiums den Rest ihres Lebens durch: Abschluss, Praktika, Job, Sabbatical, Familie, weiter auf der Karriereleiter, Ruhestand, Weltreise, Beerdigung. „Suum cuique“, sagt Cicero. Life controlled Was mich an solchen Trends interessiert, ist die Motivation dahinter. Vordergründig
Eine kleine Geschichte der Wissenschaft
Wissenschaft … … ist in aller Munde. Jeder kennt sie, jeder weiß, worum es dabei geht. – Oder? Ich finde: Was heute meist unter Wissenschaft verstanden wird, sollte nicht unbedingt der Maßstab sein: Zahlen, Statistiken, Labore, Männer in weißen Kitteln und jede Menge Hightech. Ja, das ist auch Wissenschaft. Aber
Sprachlabor
Dieser, diese, dieses …
Von überflüssigen Demonstrativpronomen https://concisum.de/wp-content/uploads/2025/01/dieser-diese-dieses.mp4 Demonstrativpronomen sind spitze!Sie gehören zu den leistungsfähigsten Platzhaltern der deutschen Sprache. Umso besser, dass es gleich mehrere davon gibt, mit denen man in langen Sätzen eindeutige Bezüge herstellen kann: dieser, jener, derselbe, derjenige usw. ABER: Wenn kein Missverständnis droht, sollten wir diese sperrigen Monster dringend aus
KI und Wissenschaft – Passt das zusammen?
ChatGPT und wissenschaftliches Schreiben Mein Fazit nach 3 Monaten Nutzung Man muss nicht auf jeden Zug aufspringen, der gerade vorüberfährt, auch wenn der Lokführer noch so laut schreit, dass er in eine paradiesische Zukunft ohne Probleme fährt. #samaltman Als Wissenschaftler und Historiker betrachte ich solche Prognosen ohnehin mit Skepsis, schon
Zitieren nach Harvard und APA
Die häufigsten Fehler beim Zitieren nach Harvard und APA Das Belegen von Quellen gehört zu den ebenso lästigen wie unerlässlichen Pflichten beim wissenschaftlichen Arbeiten. Zu allem Überfluss gibt es auch noch zahllose Zitiersysteme, die von verschiedenen Fachbereichen teils unterschiedlich ausgelegt werden. Immerhin lassen sich diese Zitierstile aber zwei großen Kategorien
Lange Sätze kürzen
Wie lassen sich lange Sätze vereinfachen? Lange Sätze sind schwer verständlich, wenig lesefreundlich und vor allem fast immer unnötig. Trotzdem gehen manchmal die Gäule mit uns durch und wir finden beim Formulieren kein Ende. Oder wir wissen einfach nicht, wie wir unseren Gedanken kürzer fassen sollen. Hier ein paar Tipps

Alea iacta est …
Redewendungen sind gut – aber passen sie auch? Metaphorische Redewendungen sind ein ausgezeichnetes Mittel, um Dinge sprachlich auf den Punkt zu bringen – sogar in wissenschaftlichen Texten. Ein Bild sagt eben oft mehr als tausend Worte. Entscheidend ist allerdings, dass die Metapher passt. Und das ist gar nicht so einfach.
Pronomen in akademischen Arbeiten
„Ich“ und „wir“ in akademischen Arbeiten?It depends … Immer wieder hört man, in akademischen Arbeiten sei es „verboten“, Pronomen der ersten Person zu verwenden, insbesondere „ich“ und „wir“. – Aber stimmt das? Wie fast immer, hängt die Antwort vom Kontext und vielen anderen Faktoren ab. Sehen wir uns die verschiedenen